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In guten Händen2018-04-11T18:57:48+00:00

Das Team

Wir sind zwölf Anästhesistinnen, die in einer Gemeinschaftspraxis niedergelassen sind und die Narkosen in der Facharztklinik durchführen. Alle an der Facharztklinik tätigen Narkoseärztinnen sind langjährige Fachärztinnen und beherrschen sämtliche moderne Narkoseverfahren. Unsere Narkose- und Überwachungsgeräte entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Außerdem verfügt unsere Gruppe über etliche Zusatzqualifikationen: Spezielle Schmerztherapie, spezielle Intensivmedizin, Rettungsmedizin, Allgemeinmedizin, Qualifikation in Traditioneller Chinesischer Medizin ( TCM ). Wir sind alle gleichermaßen über unsere Patienten informiert – Ihr Wohlbefinden ist unser Anspruch, Ihr Vertrauen ist unser Ziel.

Das Team der Anästhesie Martinistrasse 78

Lernen Sie Ihre Anästhesistin kennen

Wer sind Anästhesisten?

Anästhesisten sind Ärzte, die ein 6-jähriges Medizinstudium absolviert und im Anschluss daran eine 5- jährige Facharztausbildung für den Facharzt für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie abgeschlossen haben. Wir setzen unser gesamtes medizinisches Fachwissen im OP-Saal ein, nicht nur, um für Ihr Wohlergehen und eine tiefe, abschirmende Narkose zu sorgen, sondern auch um fundierte Entscheidungen zu Ihrem Wohl zu treffen. Dies beinhaltet die Behandlung von Veränderungen lebenswichtiger Funktionen – Atmung, Herzschlag und Blutdruck – wenn sie von der laufenden Operation beeinflusst werden. Wir sind spezialisierte Ärzte, die während und nach der Operation auftretende medizinische Probleme sofort diagnostizieren und umgehend behandeln. Die Aufgabe des Anästhesisten geht über den OP und den Aufwachraum hinaus. Anästhesisten arbeiten ebenfalls auf der Intensivstation, um kritisch kranke Intensivpatienten zu stabilisieren. In der Geburtshilfe sorgt der Anästhesist für zwei Patienten gleichzeitig: Mutter und Kind. Ebenso sind wir in der Schmerztherapie, einschließlich Diagnose und Behandlung akuter und chronischer Schmerzen, zuständig sowie in der Notfallmedizin.

Warum gibt es ein Vorgespräch vor der Narkose?

Anästhesie und Operation beeinflussen Ihr gesamtes Körpersystem. Darum ist es notwendig, dass wir so viel wie möglich vorher über Sie wissen. Während des anästhesiologischen Vorgesprächs werden wir Ihre medizinische Vorgeschichte und Ihre regelmäßige Medikation erfragen. Außerdem werden wir Sie über alle Abläufe rund um Ihre Operation informieren, die Auswahl des Anästhesieverfahrens mit ihren Vor-und Nachteilen diskutieren, eventuelle Laboruntersuchungen oder spezielle weitere körperliche Untersuchungen ergänzend anfordern und Medikamente vor der Operation anordnen. So verstehen wir umfassend Ihre medizinische Situation für alle Ihre Bedürfnisse und Notwendigkeiten.

Welche Anästhesieverfahren gibt es?

Es gibt drei Hauptkategorien der Narkoseverfahren: Allgemein-, Regional-und Lokalanästhesie.
Bei der Allgemeinanästhesie sind Sie ohne Bewusstsein und ohne jede Wahrnehmung der gesamten chirurgischen Prozeduren oder anderer Ereignisse.
Bei der Regionalanästhesie injiziert der Anästhesist Medikamente in die Nähe von Nervenbündeln, um nur die Region Ihres Körpers zu betäuben, die operiert wird. Sie können dabei wach bleiben oder etwas zum Schlafen bekommen. Für manche der chirurgischen Eingriffe kann ein örtliches Betäubungsmittel unter die Haut und das umliegende Gewebe gespritzt werden, um eine ganz spezifische kleine Region zu betäuben.

Ihr Anästhesist wird, gelegentlich auch in Absprache mit Ihrem Chirurgen, das für Sie bestmögliche Anästhesieverfahrens festlegen unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Wünsche, wann immer es möglich ist. Diese Optionen werden alle im Vorgespräch besprochen werden.

Was macht Ihr Anästhesist während der OP?

Ihr Anästhesist ist persönlich verantwortlich für Ihr Wohlergehen und Ihre Gesundheit vor, während und nach der Operation. Während der Operation leitet der Anästhesist Ihre Narkose und kontrolliert und steuert Ihre lebenswichtigen Funktionen wie Herzschlag, Blutdruck, Herzrhythmus, Körpertemperatur und Atmung. Der Anästhesist ist verantwortlich für den Flüssigkeits- und, wenn notwendig, Blutersatz. Er oder sie wird die Anästhesie so regulieren, dass es Ihnen rundum gut geht.

Manchmal haben Menschen, die operiert werden müssen, andere medizinische Vorerkrankungen wie z. B. Diabetes, Asthma, hohen Blutdruck, Herzprobleme oder Arthritis. Die fortlaufende Behandlung aller Ihrer medizinischen Besonderheiten ist notwendig für Ihre schnelle Genesung. Der Anästhesist ist qualifiziert, sowohl alle Begleiterkrankungen als natürlich auch die zur Operation gehörenden Besonderheiten während und nach der Operation zu behandeln. Dies gelingt deshalb, weil der Facharzt ein fundiertes Wissen der Inneren Medizin und der Intensivmedizin hat.

Was erwartet mich nach der Operation?

Ihr Anästhesist ist auch nach der Operation im sog. Aufwachraum für Ihr Wohlergehen verantwortlich. Hier werden Sie von speziell ausgebildeten Schwestern betreut, die Ihr Befinden und Ihre lebenswichtigen Körperfunktionen mithilfe von Monitoren überwachen bis die Auswirkungen der Anästhesie abgeklungen sind und Sie in Ihr Zimmer zurück verlegt werden können.

Qualifikation

Schmerztherapie

Nach einer Operation könnten Sie Schmerzen verspüren. Die Schmerztherapie ist ein äußerst wichtiges Gebiet der Anästhesie. Wir sind sowohl mit der allgemeinen Schmerzbehandlung sehr vertraut als auch qualifiziert in der speziellen Schmerztherapie.

Anästhesie bei Kindern

Wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihr Kind und folgen insbesondere so weit wie möglich den persönlichen Bedürfnissen Ihres Kindes.

Die Beruhigungstropfen, das Pflaster, das die Hautoberfläche betäubt, um den Einstich der Kanüle schmerzfrei zu gestalten, eine ruhige Atmosphäre im OP, helfen Ihrem Kind, die Operation als neue Erfahrung ohne Aufregung zu erleben.

Intensivmedizin

Unsere Facharztausbildung in vielen Krankenhäusern der Maximalversorgung hat unsere fundierten Kenntnisse in der Intensivmedizin und speziellen Intensivmedizin begründet und wir aktualisieren sie in unseren Fortbildungen und durch Hospitationen.

Rettungsmedizin

Auch in der Rettungsmedizin sind wir ein erfahrenes Team und verfügen über die entsprechende Zusatzbezeichnung. Narkosen sind heute so sicher wie nie zuvor in der Geschichte der Medizin. Unvorhersehbare Zwischenfälle sind zwar extrem selten, trotzdem sind wir durch unsere langjährige Erfahrung in der Rettungsmedizin und modernste technische Ausstattung bestens auf Komplikationen vorbereitet. Aufrecht erhalten werden diese Fähigkeiten u.a. durch regelmäßige Teilnahmen an einem speziellen anästhesiologischen Simulationstraining, bei dem ähnlich wie in der Luftfahrt mögliche Notfallszenarien im Simulator realitätsnah bearbeitet werden.

Qualitätssicherung

Außer unserem etablierten praxisinternen Qualitätsmanagement werden täglich unsere Narkosedaten für die EQS ( externe Qualitätssicherung ) gespeichert und in regelmäßigen und engmaschigen Abständen von einem unabhängigen Gremium erfahrenster Fachärzte für Anästhesie geprüft. Außerdem sind wir Mitglied in folgenden Verbänden:

Narkoseverfahren

TIVA („Total Intravenöse Anästhesie“)

Dies ist die bei uns am häufigsten angewandte Form der Vollnarkose. Die Narkosemedikamente werden dabei über den liegenden Tropf direkt in die Vene gegeben, so dass Sie sehr schnell einen sicheren, tiefen Narkoseschlaf erreichen, der bis zum Ende der Operation aufrecht erhalten wird. Moderne Medikamente und moderne Überwachungsmethoden ermöglichen es uns, Ihre Narkose nach Ihrem persönlichen Bedarf und entlang verschiedener Phasen der Operation individuell zu steuern. Wenige Minuten nach Operationsende wachen Sie bereits wieder auf.

Inhalationsanästhesie

Bei dieser Form der Narkose erhalten Sie, ähnlich wie bei der Total Intravenösen Anästhesie, die Einschlafmedikamente über die Vene. Im weiteren Verlauf wird ein Narkosegas in einer genau für Sie abgestimmten Dosis der Atemluft zugesetzt, das Sie tief schlafen lässt. Diese Narkoseform wird z.B. bei Patienten mit speziellen Lungenerkrankungen oder einer Soja-Allergie eingestzt.

Kehlkopfmasken und Tuben

Während einer Vollnarkose ist es in der Regel erforderlich, die Atmung zu unterstützen, da Narkosemedikamente die normale Atmung verändern und Reflexe wie z.B. Husten oder Würgen verhindern.
Hierzu werden entweder Kehlkopfmasken („Larynxmasken“) oder spezielle Hohlsonden („Tuben“) verwendet. Beide Formen werden in tiefer Narkose in den Rachen bzw. die Luftröhre eingeführt und wieder entfernt, bevor Sie das volle Bewusstsein wieder erlangen, so dass Sie keine Sorge vor einem Würgreiz haben müssen.
In seltenen Fällen kann es dadurch nach der Operation vorübergehend zu leichten Halsschmerzern oder Heiserkeit kommen, da die Schleimhäute des Rachens oder die Stimmbänder ähnlich wie bei einer Erkältung empfindlich reagieren können. Dank moderner technischer Hilfsmittel ist die Anwendung bei fast allen Patienten sehr schonend möglich.
Welche Methode für Sie in Frage kommt hängt von der Art der Operation und den anatomischen Gegebenheiten Ihres Körpers ab und wird Ihnen im Vorgespräch erläutert.

Rückenmarksnahe Anästhesie („Spinalanästhesie“)

Bei Operationen in der unteren Körperhälfte bietet diese Narkoseform oft eine gute Alternative.
Hierbei wird schmerzfrei durch eine sehr dünne Kanüle ein Betäubungsmittel in das Nervenwasser auf Höhe der Lendenwirbel gegeben. Dadurch wird das komplette Gefühl vom Bauchnabel abwärts bis zu den Füßen für etwa 3-5 Stunden ausgeschaltet, so dass keinerlei Schmerzen spürbar sind.
Da das Bewusstsein erhalten bleibt, empfinden es viele Patienten als angenehm, während der Operation Entspannungsmusik zu hören oder ein leichtes Schlafmedikament zu erhalten.
Es gibt eine Reihe von Vorerkrankungen, bei denen diese Narkoseform die sicherste Methode darstellt. Ob sie für Sie in Frage kommt, wird Ihnen im Vorgespräch erläutert. In jedem Fall spielt Ihr persönlicher Wunsch bei der Entscheidung zur Narkoseform eine wichtige Rolle, der immer größte Beachtung findet.

Zehn häufig gestellte Fragen

Die 10 häufigsten Fragen im Anästhesiegespräch und unsere Antworten haben wir für Sie zusammengestellt.

1. Werde ich nach der Operation Schmerzen haben?

Schmerz wird persönlich sehr unterschiedlich erlebt und ist auch abhängig von der Größe Ihrer Operation. Wir erstellen für Sie Ihren individuellen Schmerztherapieplan. Die regelmäßige Gabe von den verordneten Schmerzmitteln erfolgt im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Abfrage Ihrer Schmerzstärke anhand einer Skala ( VAS ). Gegebenenfalls wird unser Therapieplan sofort anhand der von Ihnen angegebenen Schmerzstärke optimiert. Außerdem können wir zusätzlich noch Akupunktur anbieten.

2. Muss ich lange Hunger und Durst haben vor der Narkose?

6 Stunden vor der Aufnahme dürfen Sie etwas Zwieback oder Toastbrot zu sich nehmen. Bis zu 2 Stunden vor der Narkose dürfen Sie ungesüßten Tee oder stilles Wasser trinken. Zwei Stunden vor der Narkose bleiben Sie bitte ganz nüchtern.

3. Darf ich meine „Dritten” drin behalten?

In den meisten Fällen können die „Dritten“ bleiben. Wenn es nicht möglich ist, teilen Sie uns Ihren Wunsch mit und wir regeln dies diskret.

4. Ist meine Behandlung in Ihrer Klinik sicher?

Technisch sind unsere Praxis und die Facharztklinik auf dem neuesten Stand und in Verbindung mit unserer großen Berufserfahrung bieten wir Ihnen das größtmögliche Maß an Sicherheit für Ihre Operation. In der Facharztklinik sind neben uns noch etwa 80 weitere Fachärzte tätig, darunter der Operateur Ihres Vertrauens. Stationär und ambulant führen wir bei ca. 10.000 Patienten im Jahr Narkosen durch.

5. Wird mir übel sein nach der Narkose?

Übelkeit und Erbrechen nach unseren Narkosen sind selten. Wenn bei Ihnen ein Risiko dafür besteht, haben wir einen Mehrstufenplan für die Vorbeugung, so dass auch Ihnen mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht übel wird oder Sie erbrechen müssen.

6. Werde ich nach meiner Narkose frieren und zittern?

Die Auskühlung im OP und die Nebenwirkung der Narkosemittel können Zittern und Frieren bewirken. Jedem Patienten kommt unser mehrstufiges, umfassendes Wärmemanagement zugute, so dass Sie behaglich gewärmt erwachen werden.

7. Wo werde ich die erste Zeit nach der Narkose verbringen?

Nach der Operation werden Sie in unseren Aufwachraum gebracht, wo Ihr Kreislauf, Ihre Atmung und Ihre Op-Wunde überwacht und Ihnen die verordneten Schmerzmittel gegeben werden. Je nach Eingriffsgröße oder Ihren Begleiterkrankungen werden Sie dann noch über Nacht in unserem Überwachungsraum engmaschig überwacht. Durch unsere Qualifikationen in u.a. spezieller Intensivmedizin, spezieller Schmerztherapie und Rettungsmedizin können wir Sie auch hier umfassend und professionell versorgen.

8. Wann wache ich wieder auf?

Wenige Minuten nach Ende der Operation ist auch unsere Narkose beendet und Sie sind bereits schläfrig ansprechbar. Bei ambulanten Operationen können Sie in der Regel etwa 4 Stunden nach Ende der Narkose in Begleitung nach Hause gehen.

9. Warum sind Sie ausschließlich Frauen in Ihrer Praxis?

Diese spezifische Form der Zusammenarbeit hat sich über viele Jahre so gut bewährt und findet eine so ausgesprochen gute Resonanz bei unseren Patienten, dass wir dieses Konzept gern beibehalten, um Sie weiter bestmöglichst auf hohem Niveau zu behandeln.

10. Werde ich auch bestimmt nicht während der Operation aufwachen?

Die Häufigkeit von Wachheit in der Narkose ist extrem gering und kommt in manchen Hochrisikogebieten der Chirurgie wie bei der Operation Schwerstverletzter, bei Herzoperationen oder Notfall-Kaiserschnitt vor. Aber allein ein einziges Mal kann erschreckend und auch traumatisierend für den Patienten sein. Sollten Sie jemals so eine Erfahrung erlebt haben, lassen Sie es uns bitte wissen. Die Sicherheit der Narkosen ist in den letzten 30 Jahren extrem verbessert worden durch vielfältige gute Entwicklungen. Zusätzlich zu unserer langjährigen Berufserfahrung setzen wir bei jedem unserer Patienten zur Überwachung der Narkosetiefe besondere technische Überwachungsgeräte ein. Diese informieren uns in feinsten Abstufungen kontinuierlich über Ihre Narkosetiefe, sodass wir auf kleinste Veränderungen sofort reagieren können. So schließen wir ein Aufwachen während der Operation mit größtmöglicher Sicherheit aus.